domingo, 7 de junho de 2015

JULIA MROZINSKI SETZT NOCH EINEN OBENDRAUF


Die letzten Starts der DJM 2015 gingen heute über die Bühne (Foto: Jo Kleindl)
Der erste Lauf, der am Nachmittag ins Wasser ging, war der zeitschnellste Lauf über die 1500m Freistil der Herren in den EYOF Jahrgängen. Über die „langen Kanten“ wurden die 6 Medaillengewinner gesucht. Gleichzeitig geht es für diese Wertungen auch immer noch um mögliche EYOF-Qualifikationen. Freistil-Ass Nikita Rodenko von der SG Mittelfranken, der schon diverse Medaillen gewinnen konnte, ließ auch hier keinen Zweifel an seinem Sieg aufkommen und entschied die Wertung klar für sich. Der Sieger im Jahrgang 2000, Aaron Schmidt von der SG Neuss war in 16:13,66min sogar klar schneller als der schnellste 1999er Tom Reuther vom SC Stadthagen.

In der Entscheidung über die 50m Freistil der Herren ging es wie erwartet eng zu. Siege holten hier Jonathan Berneburg (SSG Saar Max Ritter, Jg. 1998) in 00:23,62min, Alexander Lohmar (SGS Hamburg, Jg. 97) in 00:23,38min und David Thomasberger (SV Halle (Saale), Jg.96) in 00:23,28min.

Eine Klasse Leistung zeigte Julia Mrozinski über die 50m Schmetterling der Damen. Sagenhafte 7 Titel zählte ihre diesjährige DJM-Sammlung. Doch damit nicht genug. Im Hauptfinale konnte noch ein Achter folgen. Denn mit ihrer Zeit von 00:27,65min war auch keine Athletin eines anderen Jahrgangs schneller. 2/100 Sekunden entschieden bei den Junioren über Gold und Silber. Olivia Wrobel war es letztendlich, die die Nase vorn hatte. Michelle Messel von der SG Mittelfranken darf Silber mit nach Hause nehmen.

Bereits im ersten Lauf über die 400m Lagen holte Henning Mühlleitner alles aus sich heraus und setzte die Schwimmer aus dem zweiten Lauf in 04:26,98min gehörig unter Druck. Paul Hentschel vom SC Chemnitz wusste aber gut mit dem Druck umzugehen und setzte mit seiner Zeit von 04:25,20min noch mal einen oben drauf. Das Gold im Jahrgang 1998 hole sich der Cottbusser Jan Scholtz. Ein einseitiges Rennen gab es bei den Junioren zu sehen. Mit Nikola Dimitrov von der SG Stadtwerke München konnte kein anderer Starter annähernd mithalten. Mit seinen 04:25,82min brachte er knapp 10 Sekunden Abstand zwischen sich und den zweitplatzierten Julius Flohr.

Es folgten noch einmal 3 Läufe über eben diese 400m Lagen, dieses Mal für die jüngeren Jahrgänge. In der Jugendwertung (Jahrgang 2001) konnte sich Christopher Böger (SG Stadtwerke München) in 04:46,82min klar durchsetzen. Im letzten Lauf konnte sich Arti Krasniqi vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn einen Titel erschwimmen. Über seine Siegerzeit von 04:33,23min war er sichtlich erfreut.

Die Strecke blieb bei 400m Lagen, es waren dann aber die EYOF-Jahrgänge an der Reihe. Aus dem langsameren ersten Lauf konnte keine Starterin auf die vorderen Plätze vorstoßen. Im zweiten Lauf lag bei der 300m-Wende noch Yara Sophie Hierath von der SGS Bremerhaven in Führung, auf der Kraulstrecke fing Celine Rieder sie in 04:56,75min aber noch ab. Hierath landete in 04:58,78min auf Platz 2. Im Jahrgang 2002 bestätigte Maya Tobehn vom SwC Berlin ihre Vorlauf-Jahrgangsbestzeit und schwamm den Sieg in 05:01,40min nach Hause.

Dann standen wieder zwei Hauptfinals an. In Abwesenheit von Maxine Wolters, die sich für dieses Finale abgemeldet hatte, schwamm Laura Riedemann von der SV Halle(Saale) über 100m Rücken dem Feld davon. Mit deutlichem Vorsprung verwies sie in 01:02,40min Tanja Makaric von der SG Bayer auf den zweiten Platz.
Einen weiteren Oskar Pokal konnte Yannick Lindenberg im Hauptfinale über die 100m Brust gewinnen. Damit blieb der Pokal in 01:02,59min in Berlin beim SSC Berlin Reinickendorf. Der Hannoveraner Ruben Reck wurde hier Zweiter.

Im Endlauf über die 100m Freistil Sprintdistanz fuhren dann zwei Sportler Siege ein, die dies auch schon über die 1500m zu Beginn des Abschnitts schafften. Die zweiten Goldmedaillen in diesem Abschnitt gab es somit für Nikita Rodenko (SG Mittelfranken) und Tom Reuther (SC Stadthagen). Besonders spannend: Tom Reuther lag bis 10m vor dem Ende noch knapp an dritter Stelle, schaffte es aber sich mit den letzten Zügen an die Spitze zu schwimmen. In 00:52,12min war er hier nur unglaubliche 3/100 Sekunden schneller als Josha Salchow UND Daniel Pinneker, die sich in 00:52,15min Platz 2 teilten.

Im Anschluss folgte das Hauptfinale über 100m Brust. Im Zieleinlauf war es dieses Mal nicht ganz so spannend wie zuvor, aber auch hier fiel die Entscheidung letztendlich erst auf den letzten Metern. Den Pokal sicherte sich Chantal Noe vom DSW 1912 Darmstadt. Kleinere Versionen des Pokals wurden an Annalena Felker aus Essen und an die Berlinerin Margarethe Hummel vergeben.

Wie eigentlich bei jedem Hauptfinale, gab es auch über die 200m Freistil ein interessantes Rennen zu sehen. Lukas Schenke suchte in diesem die Flucht nach vorn und wendete mit einer Länge Vorsprung auf die zweiten 100m. Am Ende rettete er Rang 3 ins Ziel. Auf den letzten 100m drehte Felix Auböck noch einmal mächtig auf und schlug in 01:49,66min als erster an. Michael Stöhner, der gestern noch eine Zeit in dieser Region schwamm, konnte sich in ebenfalls schnellen 01:50,29min über Platz 2 freuen.

Über die 100m Freistil der Damen gab es im Jahrgang 2002 einen Potsdamer Doppelsieg. Hannah Küchler gewann in 00:58,44min vor Isabel Gose, für die es in 00:58,93min zu Silber reichte. In 00:57,59 siegte Maialen Rohrbach vom Swimteam HedDos ein weiteres Mal im Freistilsprint. Wirklich gefährlich wurde ihr dabei aus ihrem Jahrgang 2001 niemand.

Zwei Starter konnten sich in der Jugendwertung über die 200m Brust besonders hervorheben. Sebastian Schulz vom SV Würzburg 05 in 02:25,20min und Marek Göpfert vom TPSK 1925 in 02:25,92min schwammen die schnellsten 200m. Ebenfalls ein überzeugendes Rennen lieferte Leopold Lupberger (Potsdamer SV) im Jahrgang 2000 ab und schlug in 02:23,33min als schnellster an. Ein Herzschlagfinale gab es auch im ältesten hier startenden Jahrgang zu sehen. Philipp Andréé Brandt (Celler SC) lag in 02:19,15min denkbar knappe 2/100 Sekunden vor Wassili Kuhn vom Potsdamer SV.

Kurioses gab es im Hauptfinale über die 200m Lagen der Damen zu sehen. Aufgrund von ganzen 10 Abmeldungen, waren hier nur 5 Bahnen besetzt. Im halb gefüllten Starterfeld siegte Carmen Maria Franiczek von der SG Frankfurt in 02:17,38min und schwamm eine gute halbe Sekunde schneller als in ihrem Jahrgangsfinale am Tag zuvor.

Schnellster im Hauptfinale der 100m Schmetterling war Timo Zwiesigk. An seine starke Zeit von gestern konnte er in 00:54,12min nicht ganz herankommen. Hinter David Thomasberger(SV Halle (Saale)) und Paulus Schön (SC Chemnitz) blieb Thomas Rohmberger ganz knapp ohne Pokal.

Die zwei letzten Jahrgangsmeistertitel wurden über die 200m Brust weiblich vergeben. Malina Grosse im Jahrgang 2002 und Anna Fehlinger im Jahrgang 2001 heißen die Titelträgerinnen. Dahinter ging es besonders im Jahrgang 2001 eng zu. Von drei Finalistinnen, die zwischen 2:39,6min und 2:39,9min schwammen, konnten sich zwei über eine Medaille freuen.

Im Hauptfinale über die 50m Freistil der Herren konnte Jonas Bergmann von der SG Osnabrück in 00:23,02min den Spieß umdrehen und David Thomasberger um eine gute Zehntel schlagen. Dieser hatte zuvor noch gegen Bergmann den Juniorentitel holen können.

Das letzte Mal ertönte das Startsignal für das Hauptfinale 50m Schmetterling weiblich. In diesem Rennen konnte Jana Zinnecker auf der Bahn 4 schwimmend die Nase vorn behalten und in 00:27,90min anschlagen. Olivia Wrobel aus Berlin beendete ihren Wettkampf mit einem zweiten Platz. Ebenfalls bei der allerletzten Siegerehrung der Veranstaltung mit dabei sein durfte Michelle Messel von der SG Mittelfranken, die Bronze gewann. Julia Mrozinski ließ ihre Chance auf den achten Titel verstreichen. Sie hatte für das Hauptfinale abgemeldet.

Hiermit endete die diesjährige DJM. Allen Athleten und Trainern wünschen wir eine gute Heimreise und hoffen, dass wir euch nächstes Jahr alle wieder sehen.

(Justus Tilly)





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